Privathaftpflichtversicherung

 

Welchen Versicherungsschutz bietet die VPV Privathaftpflichtversicherung?

 

Die VPV Privathaftpflichtversicherung greift, wenn Sie von einem Dritten auf Schadenersatz in Anspruch genommen werden. Wenn Sie einen Sach- oder Personenschaden verursacht haben, prüfen wir zunächst, ob die Ansprüche gegen Sie rechtlich begründet sind. Für den Fall, dass dem Geschädigten eine Entschädigung zusteht, übernehmen wir für Sie die Zahlung des erforderlichen Betrages. Wird von Ihnen zu Unrecht Schadenersatz gefordert, übernehmen wir für Sie die Abwehr dieser Forderungen.

 

Greift die VPV Privathaftpflichtversicherung auch im Urlaub oder im Ausland?

 

Mit der VPV Privathaftpflichtversicherung sind Sie weltweit und rund um die Uhr abgesichert, auch bei längeren Auslandsaufenthalten (bis maximal 1 Jahr).

Bekomme ich auch Geld, wenn mir eigene Sachen kaputt gehen?

Die Privathaftpflichtversicherung deckt ausschließlich Schäden, die Sie einem anderen zugefügt haben. Versichert sind also nur die Schadenersatzansprüche, die gegen Sie gerichtet werden.

 

Ist nach der Heirat die Ehefrau/ der Ehemann automatisch mitversichert?

 

Ja, allerdings müssen Sie uns die Änderung unverzüglich mitteilen. Wenn Sie bisher eine Single-Privathaftpflichtversicherung hatten, ist nach der Heirat eine Umstellung auf den Familientarif notwendig. Anstelle des Ehegatten kann übrigens auch ein mit dem Versicherungsnehmer in häuslicher Gemeinschaft und eheähnlichem Verhältnis lebender Partner mitversichert werden.

 

Sind meine Kinder in der Haftpflichtversicherung mitversichert?

 

Vorausgesetzt Sie haben eine Familien-Haftpflichtversicherung sind Ihre Kinder so lange mitversichert, wie sie unverheiratet sind und sich noch in der Schule oder der anschließenden Erstausbildung (z. B. Lehre oder Studium) befinden.

Besteht auch Versicherungsschutz, wenn mein Haustier etwas kaputt macht?

Die Haftpflicht aus der Haltung von Kleintieren (wie z. B. Katzen, Hamster, Kanarienvögel) ist ohne zusätzlichen Beitrag von der privaten Haftpflichtversicherung gedeckt. Die Risiken aus der Haltung von Hunden und Pferden können Sie gesondert über unsere VPV Tierhalterhaftpflicht-Versicherung versichern.

 

 

Wohngebäudeversicherung

 

Was ist in der Wohngebäudeversicherung versichert?

 

Der Versicherungsschutz der VPV Wohngebäudeversicherung erstreckt sich auf das eigentliche Gebäude sowie z. B. Einbaumöbel/-küchen, die nicht massenhaft produziert, individuell auf das Gebäude geplant, gefertigt und in das Gebäude eingebaut sind. Eingeschlossen sind zudem Markisen, Heizungsanlagen, sanitäre Installationen und elektrische Anlagen.

Welche Gefahren sind in der Wohngebäudeversicherung versicherbar?

Mit dem Abschluss einer VPV Wohngebäudeversicherung können Sie Ihr Gebäude gegen folgende Schäden versichern:

  • Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion
  • Folgeschäden durch Löschen, Ruß und Rauch
  • Rohrbruch an Wasserleitungen und Heizungsrohren
  • Schäden durch bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser
  • Frostschäden z. B. an Badeeinrichtungen, Wasserhähnen und Heizkörpern
  • Überspannungsschäden durch Blitzschlag
  • Schäden durch Sturm und Hagel

Kann ich mich auch gegen Naturgefahren wie Überschwemmung versichern?

Ja, auf Wunsch können Sie Ihre VPV Wohngebäudeversicherung auf so genannte Elementarschäden durch Erdbeben, Erdrutsch, Erdfall, Schneedruck, Lawinen, Vulkanausbruch und Überschwemmung erweitern.

Wie berechnet sich die Wohnfläche?

Die Wohnfläche berechnet sich aus der Gesamtgrundfläche aller Räume (Innenmaß) des Ein- oder Zweifamilienhauses. Zur Wohnfläche zählen auch: Arbeitszimmer, Hobbyräume (jegliche Räume, die zur Freizeitgestaltung genutzt werden) und Wintergärten (keine Gewächshäuser). Nicht dazu zählen: Treppen, Balkone, Loggien, Terrassen (auch überdacht) und sämtliche Kellerräume. Außerdem nicht zu berücksichtigen sind Speicher- und Bodenräume, die nicht zu Wohnzwecken oder Hobbyzwecken ausgebaut sind.

 

 

Hausratversicherung

 

Was wird durch die Hausratversicherung ersetzt?

 

Im Schadenfall ersetzt Ihnen die VPV Hausratversicherung abhanden gekommene oder zerstörte Sachen in Höhe des Wiederbeschaffungswertes, der unmittelbar vor Eintritt des Versicherungsfalles galt. Bei beschädigten Gegenständen werden die Kosten für die Reparatur erstattet.

 

Welche Risiken sind durch eine Hausratversicherung abgedeckt?

 

Die VPV Hausratversicherung sichert Ihr Wohnungsinventar. Sie ist damit die wichtigste Absicherung Ihres privaten Eigentums. Versichert sind Beschädigung, Zerstörung oder Diebstahl des Inventars. Sie deckt folgende Risiken ab: Einbruch-Diebstahl, Raub, Vandalismus, Brand, Blitzschlag, Explosion, Leitungswasser, Sturm und Hagel.

 

Was ist Hausrat?

 

Als Hausrat gelten alle Sachen, die einem Haushalt zur Einrichtung, zum Gebrauch oder Verbrauch dienen. Dazu zählen u. a. Möbel, Kleidung, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Hobby- und Sportgeräte. Aber auch Wertsachen wie z. B. Schmuck oder Kunstgegenstände. Auch Bargeld zählt zum Hausrat.

 

Was muss ich bei einem Umzug tun?

 

Bei einem Wohnungswechsel innerhalb Deutschlands geht der Versicherungsschutz automatisch auf Ihre neue Wohnung über. Für die Dauer des Umzugs besteht sogar für beide Wohnungen Versicherungsschutz, vorausgesetzt Sie zeigen uns den Wohnungswechsel spätestens bei Umzugsbeginn an.

 

Was bedeutet Unterversicherungsverzicht?

 

Eine Unterversicherung liegt vor, wenn die Versicherungssumme niedriger ist als der tatsächliche Wert des Hausrats am Schadentag. Ist dies der Fall, erfolgt im Versicherungsfall nur eine anteilige Entschädigung im Verhältnis von Versicherungssumme zu tatsächlichem Versicherungswert. Abhilfe schafft der so genannte Unterversicherungsverzicht, mit dem wir im Schadenfall auf die Anrechnung einer evtl. Unterversicherung verzichten.

Voraussetzungen für den Unterversicherungsverzicht:

  • Mindestversicherungssumme 650 € je qm Wohnfläche, nicht mehr als 25 % Wertsachenanteil.
  • Die Gesamtversicherungssumme darf nicht größer als 130.000 € sein.

 

Kfz-Versicherung

 

 

Worin unterscheiden sich Teilkasko- und Vollkaskoversicherung?

 

Kaskoversicherungen ersetzen Schäden am eigenen Fahrzeug und sind somit keine Pflichtversicherungen.

Die Teilkaskoversicherung ersetzt Schäden durch:

  • Brand und Explosion
  • Entwendung (z. B. Diebstahl)
  • Naturgewalten (z. B. Sturm, Hagel, Blitzschlag, Überschwemmung)
  • Zusammenstoß mit Tieren aller Art
  • Bruchschäden an der Verglasung
  • Schäden an der Verkabelung durch Kurzschluss
  • Marderbissschäden an Kabeln, Schläuchen und Leitungen, inkl. Folgeschäden bis 3.000 €

Die Vollkaskoversicherung leistet darüber hinaus auch für Schäden durch selbstverschuldete Unfälle und mut- oder böswillige Beschädigungen durch fremde Personen.

 

Wozu benötige ich eine Grüne Karte bzw. eine Versicherungsbestätigung?

 

Die Schadenvisitenkarte und der Unfall- und Pannenhelfer mit dem Europäischen Unfallbericht gehören im Inland und im Ausland mit an Bord. Viele Verbraucher wissen nicht: In der EU und in anderen europäischen Staaten reisen Sie bequem und unbürokratisch ohne Grüne Karte. Das amtliche Kennzeichen reicht als Nachweis für die Kfz-Haftpflichtversicherung aus. Die Grüne Karte brauchen Sie nur noch in wenigen ausländischen Staaten (z.B. Türkei).

Für Italienreisen empfehlen wir derzeit, noch die Grüne Karte mitzunehmen. Es gibt Einzelfälle, in denen sich Italien nicht an das Kennzeichenabkommen hält und im Schadenfall die Vorlage der Grünen Karte verlangt.

Überflüssig ist das Mitführen der Grünen Karte in weiteren europäischen Ländern: Andorra, Island, Kroatien, Monaco, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein.

Planen Sie eine Reise in diese Staaten, fordern Sie bitte eine Grüne Karte bei uns an: Albanien/Bosnien-Herzegowina/Mazedonien/Moldawien/Serbien/Montenegro, Türkei, Ukraine, Weißrussland.

Nicht anerkannt wird die Grüne Karte in folgenden europäischen Gebieten: Kosovo.

Mit der so genannten Versicherungsbestätigung verfügen Sie als Versicherungsnehmer über vorläufigen Versicherungsschutz in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Die Versicherungsbestätigung benötigen Sie bei der Zulassung eines Kfz.

Beide Karten können Sie übrigens bequem online über unseren Vertragsservice anfordern.

 

Wann muss ich die Kfz-Versicherung kündigen, wenn ich wechseln will?

 

Grundsätzlich besteht eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Vertragsende. Pkw-Verträge laufen in der Regel zum 01.01. eines Jahres ab. Die Kündigung muss also spätestens am 30.11. Ihrem alten Kfz-Versicherer vorliegen. Bei anderen Fahrzeugarten ist auf das Ablaufdatum des Versicherungsvertrages zu achten.

Die Kündigung muss in Textform (z. B. Brief, Fax oder E-Mail) erfolgen und ist nur wirksam, wenn sie innerhalb der jeweiligen Frist eingeht.

 

Was sind Schadenfreiheitsklassen?

 

Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) sagt aus, wie lange Sie schadenfrei gefahren sind. Hieraus ergibt sich der Beitragssatz (Prozente) der Ihrem Kfz-Vertrag zugrunde gelegt wird. Ihre aktuelle Schadenfreiheitsklasse können Sie z. B. Ihrer letzten Prämienrechnung entnehmen.

Die Beitragssätze können je nach Tarifwerk unterschiedlich sein, daher ist es möglich, dass die Prozente bei gleicher Schadenfreiheitsklasse abweichen.

Beispiel:

Bisheriger Vertrag beim alten Kfz-Versicherer SF-Klasse 20 = 30 %,
neuer Vertrag bei SF-Klasse 20 = 35 %.

 

 

Betriebliche Altersversorgung

 

Welche Durchführungswege bietet die VPV an?

 

Direktversicherung, Direktzusage, Unterstützungskasse, Pensionskasse

Muss der Arbeitgeber betriebliche Altersversorgung anbieten?

Seit dem 01.01.2002 haben alle Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersversorgung. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, jedem Arbeitnehmer die Entgeltumwandlung bis zu einem Umwandlungsbetrag von jährlich 4% der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (West) zu ermöglichen. Im Jahr 2013 sind das 2.784 €.

 

Wer wählt den Durchführungsweg aus?

 

Das Gesetz gibt drei Stufen der Entscheidungsfindung vor:

1. Arbeitgeber und Arbeitnehmer einigen sich auf einen Durchführungsweg oder
2. der Arbeitgeber bietet eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds an, dann muss die betriebliche Altersversorgung hierüber durchgeführt werden, auch wenn der Arbeitnehmer nicht einverstanden ist oder
3. wenn weder 1. noch 2. erfüllt ist, kann der Arbeitnehmer die Zusage über eine Direktversicherung verlangen.

Die Stufen müssen in dieser Reihenfolge abgefragt werden. Der Arbeitgeber kann auch mehrere Durchführungswege nebeneinander zulassen.

 

Wer wählt den Anbieter aus?

 

Grundsätzlich entscheidet der Arbeitgeber, mit welchem Anbieter er zusammenarbeiten möchte. Er kann auch mehrere Anbieter zulassen.

Können mehrere Verträge nebeneinander geführt werden?

Ja, eine Kombination mehrerer Durchführungswege ist möglich. Hierüber können auch höhere Sozialversicherungs-Ersparnisse erreicht werden.

Kann der Arbeitgeber zur Entgeltumwandlung einen Teil dazu zahlen?

Der Arbeitgeber kann zu jedem Vertrag aus Entgeltumwandlung etwas zuzahlen (mischfinanziert) oder einen eigenen arbeitgeberfinanzierten Vertrag abschließen.

 

Sind Verträge der betrieblichen Altersversorgung „Hartz-IV-sicher“?

 

Im Falle der Arbeitslosigkeit ist die geförderte Versorgung sicher vor einer Verwertung im Sinne der Hartz-IV-Gesetze. Ansprüche aus der betrieblichen Altersversorgung werden beim Arbeitslosengeld II nicht auf das Vermögen des Antragstellers angerechnet.

 

Welche Vorteile bietet die Entgeltumwandlung?

 

Neben dem Aufbau seiner Altersversorgung spart der Arbeitnehmer Steuern und ggf. auch Beiträge zur Sozialversicherung.

 

Welche Ersparnis hat der Arbeitgeber?

 

Der Arbeitgeber spart wie der Arbeitnehmer seinen Anteil an Sozialversicherungsbeiträgen auf den Umwandlungsbetrag. Außerdem sind alle Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung (wie die Gehaltszahlung) als Betriebsausgaben abziehbar.

 

Welche Form der betrieblichen Altersversorgung bietet die meisten Vorteile?

 

Hierauf gibt es keine allgemein gültige Antwort. Die Vorteile sind von der persönlichen Situation des Einzelnen abhängig.

 

Wie viel kann steuerbegünstigt in eine Direktversicherung eingezahlt werden?

 

Bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (West) (in 2013: 2.784 €) kann steuerfrei eingezahlt werden. Seit dem Wegfall der Pauschalversteuerung am 31.12.2004, können seit dem 01.01.2005 weitere 1.800 € jährlich steuerfrei aufgestockt werden, wenn keine Pauschalversteuerung für einen schon vor 2005 bestehenden Direktversicherungsvertrag angewandt wird. Diese 1.800 € sind steuerfrei, jedoch sozialversicherungspflichtig.

 

Wer erhält die Leistung im Todesfall?

 

Die Leistung im Todesfall erhalten die gesetzlichen Hinterbliebenen (Ehepartner, Lebenspartner, Lebensgefährte, Kinder). Bei Rückdeckungsversicherungen zu Pensionszusagen ist zwingend immer der Arbeitgeber bezugsberechtigt, sonst wird die Rückdeckung steuerlich nicht anerkannt. Bei Direktversicherungen mit Vertragsabschluss vor dem 31.12.2004 erhält die Leistung im Todesfall der zuvor beliebig gewählte Bezugsberechtigte. Gibt es keinen anerkannten Hinterbliebenen, kann ein Sterbegeld für die Erben in den Bedingungen vereinbart werden.

 

Wer kann Vertragsänderungen vornehmen?

 

Bei der betrieblichen Altersversorgung ist der Arbeitgeber Versicherungsnehmer und Vertragspartner des Versicherers. Jede Änderung muss von ihm eingereicht werden. Bei Entgeltumwandlung oder bei einem arbeitgeberfinanzierten Vertrag, der unverfallbar ist, ist für jede Änderung auch die Zustimmung des Arbeitnehmers erforderlich.

 

Wer kann den Vertrag kündigen?

 

Der Vertrag in den versicherungsförmigen Durchführungswegen ist in der Regel nicht kündbar, sondern bewirkt eine Beitragsfreistellung.

Was ist, wenn ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheidet?

Direktversicherung + Pensionskasse:
Der Vertrag wird in der Regel auf den Arbeitnehmer selbst zur privaten Fortführung oder auf den neuen Arbeitgeber übertragen.

Rückgedeckte Unterstützungskasse + Direktzusage:
Der Vertrag wird in der Regel beitragsfrei gestellt.

Voraussetzung ist das Erreichen der Fristen für die Unverfallbarkeit.

Was passiert, wenn der Arbeitnehmer vorübergehend kein Entgelt erhält?

Es wird individuell geprüft, wie der Versicherungsschutz aufrechterhalten werden kann. Unter Umständen kann der Vertrag für eine befristete Zeit von der Beitragszahlung befreit werden. Für den Fall der Elternzeit ist es gesetzliche Vorgabe, den Vertrag für diese Zeit auf Wunsch beitragsfrei zu stellen.

Ab wann behält ein Arbeitnehmer Ansprüche bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses?

Falls die Versorgungsanwartschaft auf Entgeltumwandlung beruht, ist diese ab Beginn unverfallbar. Arbeitgeberfinanzierte Leistungen bleiben erhalten, wenn der Arbeitnehmer zum Zeitpunkt des Ausscheidens das 25. Lebensjahr vollendet hat und die Zusage seit mindestens fünf Jahren bestanden hat. Für Zusagen, die vor dem 01.01.2001, bzw. vor dem 01.01.2009 erteilt wurden, gelten abweichende Rahmenbedingungen.

 

Was passiert, wenn der Arbeitgeber Insolvenz anmelden muss?

 

Sofern der Vertrag unverfallbar ist, bleibt die bestehende Anwartschaft des Arbeitnehmers erhalten. Die Verträge werden nach Vollzug des Konkursverwalters auf den Arbeitnehmer übertragen. Bei Pensionskasse und Direktversicherung hat der Arbeitnehmer einen direkten Rechtsanspruch gegen die Pensionskasse bzw. das Versicherungsunternehmen. Bei der Unterstützungskasse gewährt der Pensions-Sicherungs-Verein die Leistung.

 

Was ist eine Verpfändung?

 

Eine Verpfändungsvereinbarung wird bei einer Versorgung über eine Unterstützungskasse oder Direktzusage getroffen. Die Verpfändungsvereinbarung sichert die Ansprüche des Arbeitnehmers im Insolvenzfall des Arbeitgebers, da der Versorgungsvertrag in der Regel aus der Insolvenzmasse herausfällt.

 

Ist eine Abtretung möglich?

 

Bei der betrieblichen Altersversorgung ist eine Abtretung in der Regel ausgeschlossen.

 

Kann der Arbeitnehmer die Riester-Förderung verlangen?

 

Ja, der Arbeitnehmer kann verlangen, dass sein Arbeitgeber einen riestergeförderten Durchführungsweg anbietet (Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds). Er hat bei einem Riester-Vertrag über die betriebliche Altersversorgung aber nicht mehr Vorteile, als wenn er einen privaten Riester-Vertrag abschließt, da die Beiträge in jedem Fall aus dem bereits versteuerten und verbeitragten Nettogehalt entrichtet werden müssen. Die Leistung unterliegt bei der betrieblichen Altersversorgung der Krankenversicherungspflicht der Rentner (KVdR).

Gibt es eine Riester-Förderung in der betrieblichen Altersversorgung bei der VPV?

Die VPV bietet im Bereich der betrieblichen Altersversorgung keine Riester-Förderung an. Es ist nur der Abschluss eines privaten Riester-Vertrages möglich. Grund: Der Arbeitnehmer hat bei einem Riester-Vertrag über die betriebliche Altersversorgung nicht mehr Vorteile, als wenn er einen privaten Riester-Vertrag abschließt. Die Beiträge sind in beiden Fällen grundsätzlich aus dem versteuerten und verbeitragten Netto zu zahlen. Der Arbeitgeber hat einen erhöhten Verwaltungsaufwand und die Leistungen werden ggf. mit Sozialversicherungsbeiträgen belastet.

 

 

Unfallversicherung

 

Wann und wo schützt mich eine private Unfallversicherung?

 

Mit der VPV Unfallversicherung besteht Versicherungsschutz bei allen Unfällen, die der versicherten Person weltweit und rund um die Uhr zustoßen können. Damit bieten wir Ihnen eine Absicherung, die weit über den gesetzlichen Versicherungsschutz, der auf Arbeits- und Schulunfälle sowie Berufskrankheiten begrenzt ist, hinausgeht.

Welche Leistungen sind in der privaten Unfallversicherung eingeschlossen?

In die VPV Unfallversicherung können je nach Bedarf verschiedene Leistungen eingeschlossen werden. Grundsätzlich ist eine Invaliditätsleistung abzusichern. Zusätzlich können eine Todesfall-Leistung, Krankenhaustagegeld (mit Genesungsgeld) und weitere Leistungen in den Versicherungsschutz eingeschlossen werden.

Beitragsfreie Zusatzleistungen:

Bergungskosten:
Für Such-, Bergungs- oder Rettungseinsätze leisten wir bis zu 10.000 €

Kurleistung:
Für eine mindestens dreiwöchige unfallbedingte Kur erstatten wir 1.000 €

Vorsorgeversicherung für Neugeborene:
Nach der Geburt ist Ihr Kind automatisch sechs Monate beitragsfrei mitversichert

Rooming-In-Leistung:
Bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres Ihres Kindes zahlen wir ein Rooming-In-Krankenhaustagegeld, wenn Sie als Elternteil zur Betreuung stationär mit aufgenommen werden.

 

Habe ich beim Sport Versicherungsschutz?

 

Gemäß den Bedingungen zur VPV Unfallversicherung sind Sportaktivitäten mitversichert. Es gibt aber auch Ausnahmen, z. B. Unfälle beim Motorsport und beim Führen von Luftsportgeräten. Für genauere Informationen wenden Sie sich bitte an unseren VPV Kundenservice oder den VPV Vorsorgeberater in Ihrer Nähe.

 

Was ist eine Gliedertaxe?

 

Die Gliedertaxe ist maßgebend für die Bemessung des Invaliditätsgrades bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit von Armen, Händen, Daumen, Fingern, Beinen, Füßen und Zehen sowie Augen, Gehör, Geruchs- und Geschmackssinn. Die ermittelten Invaliditätsgrade sind Grundlage für die Berechnung der ausgezahlten Leistungen.

 

Was heißt Progression?

 

Im Gegensatz zu einer linearen Unfallversicherung werden bei Einschluss der Progression Anteile der Versicherungssumme ab einem bestimmten Invaliditätsgrad gestaffelt mit höheren Leistungen ausgewiesen. In Fällen einer hohen Invalidität werden somit sehr hohe Zahlungen geleistet.